Ralf Ruh
Geboren 1963 in Winterthur/Schweiz. Ab dem 5. Lebensjahr Akkordeonunterricht beim Vater. Ab dem 12. Lebensjahr Schlagzeugunterricht, mit 17 Wechsel von Akkordeon auf Klavier. Ab 20 Mitwirkung als Schlagzeuger in div. Jazz-Bands in und um Zürich u.a. mit K.T. Geier, Richard Hager und seinen Onkeln Max und Bruno Ruch mit der Band "Just Friends". Spielte im Trio des aus Dänemark stammenden Pianisten Jesper Naur, das als "All Zurich Rhythm-Section" bekannt war.
Mit 23 Eintritt in die Swiss Jazz School Bern, Instrumentalunterricht bei Billie Brooks (Drums) und Günther Kühlwein (Klavier).
Ralf Ruh
Wurde Mitglied der aus Süddeutschland stammenden Band "Karl F.'s Jazz-Express" von Karl von Hohenzollern. Weitere Auftritte u.a. mit Peter Frei (CH), Günther Kühlwein (D), Heiner Althaus etc.
Tätigkeit als Komponist, Arrangeur und Schlagzeuger in div. Big-Bands unter anderem mit Victor Burghardt (HU), Jimmy Woode (USA), Sandy Patton (USA) und Eugen Cicero (ROM). Wurde Mitglied des "Bruno Steffen/Heiner Althaus Quartett", mit dem einige Schweizer Tourneen folgten.
1990 Teilnahme am Finale des Europ Jazz Contest in Brüssel mit dem "Dave Ruosch-Trio". Leitet als Drummer eigene Gruppen wie "Heart Bop", die auf Radio DRS 2 in "Neues vom Jazz" vorgestellt wurde und als Pianist das Quartett "Jazz ahead".
1991 Diplom-Abschluss an der Swiss Jazz School. Tätig als Lehrer im Fachbereich Schlagzeug an div. Musikschulen. Tourneen durch die Schweiz und Süddeutschland u.a. mit dem "Wolfgang Obert Quartett" und dem "Lukas Heuss-Quintett" (mit Peter Schärli, Trompete), das sich die Musik von Cannonball Adderley zur Aufgabe machte.
Seit 1995 tätig als Organist in Trio- und Quartett-Besetzung u.a. mit "Ralf Ruh Hammond-Projekt" und "B 3 Legacy". Teilnahme mit Big Band am Jazz-Festival Montreux 1995 (Diplom "Outstanding Performance" von der Festival-Leitung). Mitglied der Swiss Army Big-Band unter Pepe Lienhardt.

1998 Übersiedlung nach Berlin. Tätigkeit als Dozent der global-jazz-academy in den Fachbereichen Harmonielehre/Gehörbildung/Rhythmik. In diesem Zusammenhang Autor von entsprechenden Lehrbüchern für die global-jazz-academy. Leitung div. Big-Bands (auch als Arrangeur).
Mitwirkung als Schlagzeuger in div. Bands (u.a. "The toughest Tenors" und "Sebastian Wittstock-Trio") der Berliner Szene. Viele Auftritte als Organist mit "Cookbook" (u.a. für Jazz-Radio 101.9), "Vitamin B3", dem "Linear Ensemble" und div. anderen Besetzungen wie mit dem Stanley Blume-Quartett. Auftritte mit dem Posaunisten und Pianisten Ed Kröger. Tätig als Pianist mit einer Neuauflage von "Jazz ahead" in Trio-Besetzung mit Lars Gühlcke (b) und Peter Horisberger (dr). Zusammenarbeit als Pianist mit der Sängerin Nathalie Kollo und als Drummer mit dem Pianisten Joe Haider. Mitglied als Organist der Band "Groove Brothers" von dem aus Regensburg stammenden Gitarristen Hans "Yankee" Meier. Leader verschiedener Berliner Big-Bands. Eigene Band "Ralf Ruh Organ-Trio" mit Giorgio Crobu (g) und Peter Horisberger (dr). Auftragskomposition für den offiziellen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit 2004 für Big-Band. Lehrauftrag an der Leo-Borchard-Musikschule Berlin in den Fächern Piano, Schlagzeug, Ensemble, Big-Band und Theorie/Gehörbildung. Nomination für den SWISS JAZZ AWARD 2014


Diverse Radio- und TV-Produktionen.

Discographie:
  • Bruno Steffen/Heiner Althaus-Quartett "City of Glass"
  • Karin Gass "Das kleine Krokodil" (Jazz für Kinder)
  • Dave Ruosch-Trio "Analogic 1"
  • Karl F.'s Jazz-Express "After all"
  • Christian Münchinger "Five of a Kind"
  • Cookbook "Standard Time"
  • Groove Brothers "Coming Home"
  • The toughest Tenors "What's happening?"
  • Bettina Pohle/Ralf Ruh "Time and again"
  • Ralf Ruh Trio "A personal Suite"
  • Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio "Just B"
  • Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio "Sophisticated Lady"
  • The toughest Tenors "Hip Tip"

Festivals:
Ascona, Liechtensteig, Jazztage Bern, Baden, Montreux, Int. Armee-Big-Band-Festival Lugano, Freyburg, Brandenburg, Potsdam, Illmenau, Fringe-Festival Berlin, Thüringer Jazzmeile, Jazzrally Düsseldorf, Regensburger Jazztage, Rheingau Festival, Bayerisches Jazzweekend, Rheingau Festival etc.